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DIE besten TIpps ZU Schreibblockaden

Ist Ghostwriting strafbar?

 

Die besten Tipps bei Schreibblockaden

Eine Schreibblockade? Das ist doch nicht so schlimm. Das Problem hat doch jeder mal, dass ihr/ihm zu einem Thema nichts einfällt, oder?

Ganz so einfach ist es eben (leider) nicht. Natürlich muss man/frau sich im Laufe des Studiums oder des Berufslebens immer wieder mal schriftlich zu einem Thema äußern. Und selbstverständlich liegt nicht jedem jedes Thema. Meist wird das Schriftstück doch fertig, auch wenn man mal einen Tag nichts schreiben konnte, weil die Gedanken ganz woanders waren.

Davon sprechen wir hier jedoch nicht, denn eine solche „Schreibhemmung“ ist eine relativ kurze, vorübergehende Angelegenheit. Eine Schreibhemmung bekommt man zumeist leicht unter Kontrolle, indem man einfach „gut“ zu sich ist:

  • Das Zimmer wechseln, sich einen schönen Ort zum Schreiben suchen
  • Genug schlafen, essen und sich bewegen
  • Krankheiten auskurieren
  • Prioritätenliste schreiben und andere, dringende Angelegenheiten sofort erledigen
  • Sich auch mal eine kurze Auszeit gönnen, mit Freund:innen etwas unternehmen

 

Wie äußert sich eine Schreibblockade?

Eigentlich kennt man sich mit dem Thema aus, man weiß, wie man herangehen muss. Man weiß, wie der Aufbau gestaltet werden soll und hat noch keinen extremen Zeitdruck. Theoretisch stimmt alles. Doch es kommt … nichts.

Stattdessen passiert Folgendes:

Die Gedanken schweifen ständig ab, du kannst dich einfach nicht konzentrieren. Zur Ablenkung ein bisschen Instagram … Oh, schon wieder zwei Stunden herumgedammelt. Du musst der Katze noch Futter geben. Erst mal die Schüsseln säubern, den Fressplatz, die Küche. Mal eben die Wäsche anstellen. Ah, da ist ja noch Wäsche zum Zusammenlegen. Du musst erst einmal deine beste Freundin anrufen, um ihr mindestens eine Stunde einen Vortrag zu halten, warum Lea keinesfalls zu Tom passt. Und du verschiebst, verschiebst, verschiebst, was du heute hättest machen müssen:

Schreiben.

Das kommt dir bekannt vor? Und das passiert dir Tag für Tag? Seit Wochen? Oder sogar Monaten?

Prokrastination. Das ist der Fachausdruck für das Vorsichherschieben der Arbeit. Hier gilt es, schleunigst die Ursachen aufzudecken und beseitigen!

Woher kommt eine Schreibblockade?

 

Die Ursachen einer echten Blockade und das damit einhergehende Prokrastinieren haben vielfältige, meist psychische Gründe und sind nicht zu vergleichen mit einer vorübergehenden „Hemmung“.

 

 

Hält das Unvermögen, einen Text zu erstellen länger an, vielleicht mehrere Wochen und Monate, sind die Ursachen ernster, als man sich selbst eingestehen mag. Als wäre die von Körper und Seele produzierte „Verweigerungshaltung“ nicht schon schlimm genug, können durch das Nichterledigen von Aufgaben ernsthafte Schwierigkeiten entstehen.

Den Abgabetermin bei einer Bachelor- oder Masterarbeit zu verpassen bedeutet, dass man in diesem Semester seinen Abschluss nicht erreichen wird. Besonders fatal, wenn ein neuerlicher Anlauf nicht möglich ist oder im Anschluss bereits ein Arbeitsvertrag vorliegt. 

Das kannst du für dich selbst tun

Manche der folgenden Glaubenssätze kann man sich mit Geduld und Disziplin „abgewöhnen“, andere erfordern Hilfe von außen. Wir geben dir Tipps, wie du eine Schreibblockade überwinden kannst.

 

 – Ich schaffe das nicht

Der Berg an Arbeit erscheint dir riesig. Die Thesis, Hausarbeit, den Fachartikel bekommst du nie fertig.

TIPP 

Fange einfach mit dem an, wozu du am meisten Lust hast. Niemand schreibt dir vor, dass du als erstes die perfekte Inhaltsangabe zu erstellen hast. Die kommt bei vielen Autoren ohnehin erst zum Schluss … Versuche 10, 15 Minuten am Stück zu schreiben, alles was dir durch den Kopf geht, ungefiltert. Mit dem Stolz eine Menge geschrieben zu haben, kommt auch die Lust zum Schreiben wieder. Zumal du vieles davon verwenden kannst.

 

 – Ich finde keinen roten Faden

Meine Gedanken sind völlig wirr. Oder auch: Mir fällt einfach nichts ein.

TIPP 

Stelle dir W-Fragen (Fragen, auf die du nicht mit Ja oder Nein antworten kannst):

Warum, wie, was, wer, wann, wo, wodurch. Schreibe jedes Wort auf eine Seite und hinter die Wörter die Antwort, deine Gedanken dazu, Links. Das ist eine hervorragende Stoffsammlung!

 

 

TIPP 

Fange einfach an. Es ist egal, was du schreibst – wichtig ist, dass du wieder „in den flow“ kommst, deine intrinsische Motivation wiedererlangst. Oft sind zudem in dem ganzen Wirrwarr brauchbare Gedanken und Passagen enthalten, auf die du aufbauen kannst.

 

TIPP 

Achtung Handarbeit: Nimm ein DIN A3 Blatt und Buntstifte zur Hand. Stelle dir einen keltischen Lebensbaum vor und erstelle deine „Treemap“. In den Stamm schreibst du das zentrale Problem/die Fragestellung, in die Wurzeln die jeweilige Basis zu Teilproblemen (Voraussetzungen, Bestandteile). Jedes weitere Wort, jede Idee, jeder Gedanke, jeder Lösungsansatz wird zu einem weiteren Ast, einer Verästelung. Hier kannst du bereits priorisieren. Manche der Äste führen direkt zur Wurzel. Andere wachsen aus dem Stamm. Wo gibt es Wechselbeziehungen? Wie ist die Umgebung und was steht es mit dem Baum in Beziehung?

http://www.supercoloring.com/de/ausmalbilder/keltischer-lebensbaum?version=print

 

TIPP 

Mindmapping oder Clustern: Das zentrale Thema steht in der Mitte als Sonne mit unterschiedlich langen Strahlen. Kurzer Strahl bedeutet „Wichtig“, langer Strahl „unwichtig, aber erwähnenswert“. An den Strahlen liegen die „Planeten“, bestehend aus Wörtern, die zu einem Teilthema deines Gesamtthemas gehören. Verbinde Planeten/Wörter mit Pfeilen. Dadurch machst du dir die Beziehungen klar. Arbeite mit Bildern und Symbolen, nutze bestimmte Farben für Teilgebiete. Berücksichtige Kometen und Satelliten …

 

https://www.biggerplate.com/mindmaps/f9ahTl2P/10-reasons-people-resist-change

 – Das Thema ist nicht meins

Du hast dich noch nie mit diesem Thema beschäftigt und es interessiert dich nicht?

TIPP 

Formuliere den Titel des Themas nach deinen Wünschen um und lasse dir die Änderung genehmigen. Gib ein ähnliches Thema an, das dir lieber wäre oder bitte notfalls um ein anderes Thema.

 

 – Ich bin überlastet

Wenn du neben deinem Studium oder deiner Arbeit noch eine Fülle weiterer Aufgaben zu erledigen hast, kann es dir körperlich und mental „zu viel“ werden und du bist kaum noch in der Lage, irgendetwas richtig und vollständig abzuarbeiten.

TIPP 

Schreibe alle Aufgaben und das Erledigungsdatum auf. Priorisiere die Aufgaben.

Wer kann dir bei welchen Aufgaben zu welcher Zeit helfen? Vervollständige die Liste.

 

 – Ich bin nicht fit, bin krank oder gestresst und übermüdet

TIPP 

Kuriere dich aus, bis du wieder Energie in dir spürst. Ernähre dich gesund, trinke ausreichend, verzichte weitgehend auf Alkohol und andere Drogen. Mache eine bewusste Auszeit einmal täglich, meditiere, treibe Sport, triff dich dazu mit Freund:innen, aber auch anderen, denen es genauso geht. Gehe spazieren, zu Badminton, Baseball oder zum Schwimmen. Gehe so zeitig zu Bett, dass du auf sieben bis acht Stunden Schlaf kommt. Kümmere dich um dich und gönn dir ab und zu etwas (Kino, Essen gehen).

 

 – Ich habe Sorgen, bin deprimiert und komme nicht weiter

Du bist verzweifelt wegen deiner Bachelorarbeit, wegen des Ärgers zuhause, wegen der Zukunft, wegen deinem Freund/deiner Freundin?

TIPP 

Wenn das schon lange so geht, dass du dich nach dem Sinn des Lebens fragst, es nichts Positives in deinem Leben zu geben scheint, dann die Ursache keine Schreibhemmung, sondern ein psychisches Problem. Du solltest dir schnellstens Hilfe suchen.

  • Geh zum Hausarzt und lass dir ggf. eine Überweisung zu einem Spezialisten geben.
  • Die Caritas bietet in vielen Städten kostenlos die Möglichkeit, in Gesprächen seine Sorgen loszuwerden, teilweise auch online.
  • Manche Unis verfügen über eine Anlaufstelle.
  • Die Telefonseelsorge hilft mit geschulten Mitarbeitern, deine Sorgen aufzufangen. Tel.: 0800-1110111 und 0800-1110222.

TIPP 

Du bist nicht allein: Schließe dich einer Gruppe (aus deinem Fachbereich) an und rede. Mit Kommilitonen, deiner Betreuer:in. Auch mit Menschen, die deine Inhalte gar nicht kennen. Du wirst staunen, welche Gedanken, Strukturen, Themen oder auch Gliederungen sich für deine Arbeit daraus ergeben!

 

 – Ich kann das nicht

Nicht jede Schreibblockade ist eine solche … Tatsächlich gibt es für diesen Glaubenssatz auch reale Hintergründe. Wer nie gelernt hat, wie ein (wissenschaftlicher) Text aufzubauen ist, wie man das Interesse wachhält, neue Forschungsergebnisse präsentiert, der wird es nicht von jetzt auf gleich lernen.

TIPP 

Hole dir Hilfe an der Uni, erkundige dich bei den Kommilitonen, der Sekretärin des Professors, ob es an der Uni eine „Schreibhilfe“ gibt. Meist sind dies ältere Semester, Assistenten der Professoren, die genau wissen, wie man am besten herangeht.

TIPP 

Recherchiere im Internet nach Gesprächspartnern, Tipps, Treffen vor Ort und online.

TIPP 

Du hast alles probiert und dein Abschluss ist in Gefahr? Suche dir schnellstens eine solide und vertrauenswürdige Ghostwriter-Agentur und lasse dir einen roten Faden erstellen oder auch die Arbeit vorschreiben. Oft geht es dann wie von selbst, wenn du erst einmal eine Idee hast, in welche Richtung es gehen soll. Dein Autorenteam bietet qualifizierte Hilfe durch Fachautoren aus allen Bereichen.

 

 

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